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LVS und Smartphone: 2 wichtige Berg-Buddys

18. Januar 2019

Das Smartphone mit all seinen Features ist inzwischen zu einem unverzichtbaren Begleiter am Berg geworden. Es kann aber auch zu einem Problem werden, nämlich dann, wenn seine Signale jene des LVS Gerätes stören. Denn obwohl mittlerweile Lawinen – Such – Apps angeboten werden, kann das Smartphone niemals das LVS Gerät ersetzen. Das Kuratorium für Alpine Sicherheit warnt ausdrücklich vor Lawinen – Such – Apps (M. Larcher, Leiter der Abteilung Bergsport beim ÖAV).

 

 

Beim Tourengehen und beim Freeriden hat man natürlich sowohl das LVS (unter der äußeren Oberbekleidung) als auch das Handy (meist in der Brusttasche) eingeschaltet. Ein Smartphone im Nahbereich des LVS-Gerätes kann aber vor allem bei der Suche in Punkto Entfernung und Richtungsangabe das LVS-Gerät relativ stark beeinflussen, und zwar unabhängig vom Telefonmodus (egal ob Normalmodus, Flugmodus oder ausgeschaltet).

 

 

Larcher empfiehlt: Das LVS soll man so tragen, wie es die Hersteller empfehlen, und zwar im Tragesystem, das mit jedem LVS-Gerät mitgeliefert wird. Auch das Tragen in der Hosentasche, wenn diese mittels Reißverschluss verschließbar ist, ist grundsätzlich möglich. Das Smartphone sollte dann im Sendemodus 20 cm und im Suchmodus mindestens 50 cm Abstand vom LVS haben (auf diese Werte haben sich alle fünf LVS Hersteller nach Labor- und Feldtests geeinigt).

 

 

Der empfohlene Mindestabstand von 50 cm ist bereits ein deutlicher Hinweis, dass die Störwirkung im Suchmodus heikler ist als im Sendemodus. Dadurch, dass man aber das LVS-Gerät bei der Suche sowieso in Armlänge vor dem Körper hält, müsste der Abstand von      50 cm gewährleistet sein.